Marcelo Bordon
Wenn man den Modellathleten mit dem eisenharten Schuß nach seiner Leidenschaft fragt bekommt er stets Fernweh: "Ooh Brasilien...! Doch Marcelo Bordon kann genauso gut von seiner Tochter Julia und seit neuestem auch über den Uefa-Pokal schwärmen - und im Gegensatz zu den Stars von "No Angels" hat der neue Schalke-Star schon mit Engeln zu tun gehabt...
Gerald Asamoah
Das Leben ist voller Überraschungen - oder wie hat Forrest Gump so schön gesagt: »Es ist wie eine Pralinenschachtel: Man weiß nie, was man bekommt ...« Gerald Asamoah kann ein Lied davon singen...
Zé Roberto
Zé Robertos Karriere begann in den Slums von Sao Paulo - nicht gerade ein vielversprechender Ort. Doch auch dort konnte »der Ästhet« Einiges für sein Leben auf dem Fußballplatz lernen.
Marco Rose
Einer der witzigsten Typen der Bundesliga: Hundenarr, Karnevalist und Präzisionsgrätscher. Eine außergewöhnlich göttliche Story erzählt der gebürtige Leipziger.
Jens Rasiejewski
Der ehemalige Kiez-Kicker vom FC St.Pauli mit dem großen Kämpferherz und dem sanften Griff an der Gitarre. Nach sämtlichen Ups und Downs zwischen Bundesliga und Regionalliga mußte Rasi seine Karriere verletzungsbedingt beenden und wird uns bald als Erfolgs-Trainer überraschen ...
Cacau
Seine Predigten auf dem heiligen Rasen des VfB Stuttgart sind kurz, aber sie erreichen viele Millionen Menschen. Mit Botschaften wie »Jesus liebt dich« sorgt die T-Shirt-Mission des brasilianischen Stürmers Cacau für Aufsehen in der Bundesliga. Ein Interview mit dem Fußball-Missionar...
Lucio
"Bester Innenverteidiger der Welt", "offensivstärkster Abwehrspieler der letzten Jahre", "schießwütigster Fußballer seit Jessy James" - wer die Nummer drei des Weltmeisters Brasilien und des FC Bayern spielen sieht, der weiß, daß diese schwärmerischen Beschreibungen keineswegs übertrieben sind. Flapsig gesagt: "Ein Typ wie ein Pferd"
Du-Ri Cha
"Ä Frankfuddä Bubb!" antwortet Du-Ri mit seinem breitesten hessischen Akzent und Grinsen wo er sich denn eigentlich heimisch fühlt. In Südkorea kennt ihn jedes Kind, kein Wunder nach dem sensationellen 4.Platz bei der WM 2002. "Du it again Du-Ri"
Dirk Heinen
Dirk Heinen, Torhüter beim VfB Stuttgart und Timo Hildebrands Konkurrent, kann eigentlich nicht behaupten, dass bei ihm immer alles gut gegangen ist. Doch der »Kölsche Jung« hat allen Grund, optimistisch zu bleiben.
Jürgen Klopp
Im Gegensatz zu Jungs wie Zé Roberto und Cacau, die in sehr schwierigen Verhältnissen aufgewachsen sind, komme ich aus einer sehr behüteten schwäbischen Familie, in der man sich keine Gedanken machen musste, ob am nächsten Tag auch genug zu essen auf dem Tisch stand...
Markus Merk
Der beste Schiedsrichter der Welt hilft seit Jahren, fern ab von aller Öffentlichkeit, Kindern in Indien. In Sogospatti hat er inzwischen fast schon ein komplettes Dorf mit Waisenhäusern und Schulen aufgebaut. Sagenhaft dieser Merk!
Nikolce Noveski
Sein Trainer Klopp hat ihn einmal "die Waffe" genannt. Privat eher ruhig explodiert der Mainzer Verteidiger auf dem Platz förmlich, und wehe wenn er im gegnerischen Strafraum auftaucht! Mazedoniens Fußballer des Jahres über seine Heimat und seinen großen Traum.
Kaká
"Genial, göttlich, außerirdisch" titeln die Mailänder Zeitungen seit Jahren über den Spielmacher vom AC Milan. Bei der WM in Deutschland wird er zeigen warum alle so von der Nummer 8 der Selecao schwärmen.
Adriano
Als unbeherrschter Bad Boy des Fußballs hat er sich Jahre lang einen Namen gemacht. Als Adrianos Vater an den Folgen eines Überfalls stirbt beginnt der bullige Stürmer sich seinen Kummer von der Seele zu schießen - mit außergewöhnlichen Toren für Inter und Brasilien, aber auch mit einer treffsicheren Wandlung zum predigenden Fußballstar.
Du-Ri Cha - Der Asia Express



Im Viertelfinale gegen Spanien musste ich von der Bank aus zuschauen. Nach diesem Spiel konnte ich ganz gut verstehen, warum manche Trainer am Spielfeldrand total durchknallen. Der Druck, hilflos mit anschauen zu müssen, was da auf dem Spielfeld geschieht, ist gerade in solchen Spielen kaum auszuhalten! Vor allem, wenn es dann nach 120 nervenzerreißenden Minuten zum "sudden death" (wahrscheinlich kommt der Ausdruck daher, weil man dabei sämtliche Tode stirbt), zum Nervenkiller schlechthin, dem Elfmeterschießen, kommt. Eigentlich war das Spanien-Spiel für uns alle so eine Art Bonus. Aber wir hatten ja von Hiddink gelernt, dass zu frühes Zufriedensein den sportlichen Tod bedeutet.



Arm in Arm stehe ich mit meinen Mitspielern auf dem Spielfeld und weiß nicht, ob ich hinschauen soll oder nicht. In diesem Moment habe ich zu Gott gebetet, dass er das Richtige für uns macht, egal, was das auch sein mag. Und ich muss zugeben, natürlich habe ich auch zu Gott gesagt: "Bitte lass uns weiterkommen!" Das kam zu 100 Prozent von Herzen. Auch unser Torwart Lee Won Jae hat gebetet, denn in diesem Moment hing ja alles von ihm ab. Mit Lee Young Pyo von den Tottenham Hotspurs, unserem Torwarthelden Lee Won Jae und einigen anderen gläubigen Spielern habe ich mich vor den Spielen sogar oft zum Beten und Bibellesen im Hotel getroffen. Manchmal hatte auch einer seine Gitarre dabei, und dann hieß es spontan: "Koreanischer Gottesdienst im Hotelzimmer."

Ob Gebet auch beim Elfmeterschießen hilft? Hm, zumindest heißt es doch in meinem Lieblingsvers aus der Bibel: "In allen Situationen lasst eure Gebete mit Danksagung vor Gott kund werden!" Also auch beim Elfmeterschießen, amen! Zurück zum Geschehen: Die ersten Schützen haben getroffen. Jetzt läuft der Spanier Joaquin an Ð und verschießt! Wenige Momente später katapultiert uns unser Kapitän Myung Bo mit seinem lässig verwandelten Elfmeter auf den Mond und zurück.



Korea steht mal wieder Kopf! Unglaublich, wir stehen im Halbfinale gegen Deutschland!
Spätestens hier Ð wie alle wissen, verloren wir knapp mit 0:1 durch das Tor von Ballack Ð war aber auch allen klar, dass man als kleiner Underdog doch auch irgendwann wirklich "zufrieden" sein muss. Ich denke, selbst unser erfolgshungriger Trainer hat dann akzeptiert, dass das Finale "Deutschland gegen Brasilien" hieß. Wer weiß, vielleicht haben wir uns den ganz großen Wurf ja für die WM 2006 aufgehoben?

Aus dem Schatten des Vaters
Also habe ich mit meinen roten koreanischen Brüdern tatsächlich die Erfolge meines Vaters Bum-Kun Cha (WM-Teilnahme 1994 als Spieler und 1998 als Trainer Koreas) toppen können. Mein Vater ist heute Trainer in der koreanischen K-League und wir telefonieren täglich miteinander. Wenn er in Deutschland ist, um sich meine Spiele anzugucken, ist er auch heute noch mein größter Kritiker. Egal, was er mir sagt und was er an mir fußballerisch bemängelt, ich nehme es immer an, weil ich weiß, dass er Recht hat und mir nur helfen will, besser zu werden.



2002 nach der WM habe ich mein Studium an der Korea University abgebrochen, um in die Bundesliga zu Arminia Bielefeld zu kommen. Eine völlig neue Welt, wenn man vorher mit koreanischen Trainingsmethoden zu tun hat. Die "Fußball-Erzieher" sind da oft knallhart. Mein Trainer hat mir auf der Highschool einmal sogar empfohlen, mit dem Fußball aufzuhören und lieber im Supermarkt zu arbeiten. Diese Tiefen erlebst du im Fußball, wo du dich auf einmal fragst: "Macht das hier alles überhaupt Sinn? Was passiert, wenn ich mich so schwer verletze, dass ich nicht mehr Fußball spielen kann? Was ist mein eigentlicher Beruf oder, als Christ gesprochen, meine eigentliche Berufung?" Ich kann Fußball und Gott nicht trennen. Seit ich Gott vor einigen Jahren mein Leben anvertraut habe, weiß ich, dass er nicht nur das Beste damit macht, weil ich ihm vertraue, sondern dass er auch immer weiß, was gut für mich ist. Wenn ich also einmal nicht mehr Fußball spielen soll, dann wird Gott etwas für mich haben, womit ich Menschen dienen und ihm Freude machen kann. Dass wir Menschen eigentlich mit unserem Leben Gott dienen sollen, das ist völlig aus der Mode gekommen. Jeder denkt doch heutzutage nur an sich und was er als Nächstes konsumieren könnte, um "glücklich" zu werden. Wir kaufen uns bald zu Tode und haben alles voll gestopft mit schönen Dingen. Aber sind wir dann wirklich "glücklich"?



"Was macht eigentlich wirklich glücklich und satt?", habe ich mich vor einigen Jahren gefragt. Und wenn ich nicht diesen tiefen Glauben an Gott hätte, würde ich mich das auch heute noch fragen. Aber durch die Beziehung zu Jesus weiß ich, dass weder Tore noch Titel oder eine Marmor-Büste von mir vor dem Rathaus in Seoul etwas mit Glück zu tun haben. Glück und Erfüllung gibt es nur im Zusammenhang mit Liebe. Wenn du dich von Gott geliebt fühlst Ð genau so, wie du bist Ð, dann weißt du, was Glücklichsein wirklich bedeutet. Ich bin froh, dass ich diesem Glück nicht mehr nachjagen muss, sondern meinen Frieden mit Gott gefunden habe.



Die komplette Story von Du-Ri könnt Ihr im Buch "Fußball Gott" lesen.


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Adriano

UND VORNE HILFT

DER LIEBE GOTT

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